Die Erde im Wandel
Freiburger Geographen und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dokumentieren Globalen Wandel
10.11.2008
Der "Fingerabdruck" des Menschen auf unsere Erde ist unübersehbar. Betroffen sind alle Gesellschafts- und Umweltsysteme, alle Landschaftszonen und Regionen. Er zeigt sich unter anderem im Klimawandel, im Rückgang der Arten oder in der Verknappung der Süßwasservorräte. Der globale Wandel stellt die größte Herausforderung unserer Zeit dar.
Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR hat Prof. Dr. Rüdiger Glaser vom Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg eine eindrucksvolle Dokumentation dieses Wandels veröffentlicht. Das Buch "Globaler Wandel - Die Erde aus dem All" zeigt einzigartige Satellitenaufnahmen als Belege für den derzeitigen ökologischen Zustand unserer Erde. Hinzu kommen Bildsequenzen, Diagramme und Karten, in denen dieser Wandel dargestellt wird.
Der Klimawandel, der Zustand von Atmosphäre und Ozean, die Versteppung, die Nutzung des Wassers, der Verlust der Wälder und Arten und die Entwicklung der Megastädte werden ebenso thematisiert wie mögliche Heilungskonzepte und Schutzmaßnahmen. Ihren ganz eigenen Zugang zum Globalen Wandel beschreiben schließlich der Extrembergsteiger und Grenzgänger Reinhold Messner, der Philosoph Peter Sloterdijk und der Astronaut Thomas Reiter.
|
 |
Das Buch greift Forschungsthemen der beteiligten Geographischen Institute der Universität Freiburg auf und reflektiert den neuen Masterstudiengang "Räumliche Dimension des Globalen Wandels". Herausgeber des Buchs ist das DLR, erschienen ist es im Frederking und Thaler Verlag München.
