Flammeninferno in Griechenland - trifft die griechische Regierung eine Teilschuld?
Bayreuth, den 29.08.2007
Griechenland hat in den vergangenen Tagen und Wochen die schwersten Waldbrände seit Jahrzehnten erlebt: Mehrere Dutzend Menschen kamen in den Flammen um, zahlreiche Dörfer wurden völlig zerstört. Schwere Kritik richtet sich indes an das Katastrophenmanagement der Regierung, der mangelnde Koordination der Einsatzkräfte und fehlende Präventionsstrategien vorgeworfen werden.
Aber durch welche Maßnahmen hätte man die Waldbrände bereits im Vorfeld eindämmen können?
Gibt es überhaupt ein effizient funktionierendes Katastrophenmanagement, das diese sich scheinbar willkürlich ausbreitenden Brandherde besser hätte kontrollieren können?
Wurden etwaige Warnungen eventuell nicht ausreichend berücksichtigt und die Bevölkerung nicht angemessen informiert?
Inwieweit ist politische Nachlässigkeit im Sinne zu erlassender Gesetze gegen Brandstiftung verantwortlich für diese zum größten Teil von Menschen verursachte Feuerkatastrophe?
In welchem Zusammenhang stehen derartige Waldbrände zu dem viel diskutierten Klimawandel?
Trifft den Menschen eine (Teil-)Schuld?
Und zuletzt: Was kann getan werden, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden?
Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Waldbrände geben Experten auf dem diesjährigen Geographentag in Bayreuth - zum Beispiel in der Veranstaltung "Geographische Waldbrandforschung" am Dienstag, 2. Oktober (13.30-16.30 Uhr). Unter dem Tagungsmotto "Umgang mit Risiken: Katastrophen - Destabilisierung - Sicherheit" diskutieren Experten die neuesten Ergebnisse aus der Risiko- und Katastrophenforschung und viele weitere aktuelle Themenfelder der Geographie.
